Ecology Across Borders 2017

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Ecology Across Borders 2017

11. - 14. Dezember 2017 in Gent, Belgien

Dieses Jahr organisiert die GfÖ ihr Jahrestagung zusammen mit der British Ecological Society (BES), der Nederlands-Vlaamse vereniging voor ecologie (NecoV), und der European Ecological Federation (EEF), dem Dachverband der ökologischen Gesellschaften Europas.

Durch die gemeinsame Organisation wird es zu Abweichungen in Ablauf und Struktur im Vergleich zu bisherigen Jahrestagungen der GfÖ kommen. Daher möchten wir Ihnen im Folgenden einige Programmpunkte näher erläutern.

AnmeldungBegleitprogrammEcology Across Borders 2017Eingeladene RednerExkursionenFristenKinderbetreuungKeywordsKontaktKurse / WorkshopsMittagessen – PosterProgrammSessionsSoziale MedienThematic SessionsTeilnahmebeiträgeUnterkunftVeranstaltungsortVorträge

Anmeldung

Alle Anmeldungen zur Tagung laufen über die BES. Bei der Anmeldung wird abgefragt, ob Sie GfÖ-, BES- und/oder NecoV-Mitglied sind. Mitglieder der veranstaltenden Organisationen können wie auch in anderen Jahren üblich zu einem reduzierten Betrag teilnehmen. Gleiches gilt für Studenten, und natürlich für studentische Mitglieder. Bitte beachten Sie die Bedeutung von Keywords für die Zuordnung Ihres Abstracts zu einer bestimmten Session!

Begleitprogramm

Neben Vorträgen und Postersessions wird es auch dieses Jahr ein abwechslungsreiches Begleitprogramm geben: Conference Dinner, Science Slam, Tanz, und vieles mehr. Auch weiterhin möchten wir gerade die AKs dazu aufrufen, Vorschläge für kleinere Veranstaltungen einzureichen, sogenannte 'Fringe Events' wie z.B. ein (fachliches) Pub Quiz. Auf der letzten BES-Tagung in Liverpool 2016 gab es z.B. eine Vorführung des Films „The Thing“, eingeleitet von einem Vortrag des AK Parasitologie… Kreative Ideen, gerne in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Partner-AKs von BES und NecoV, werden von der GfÖ auch finanziell unterstützt :-)

Ecology Across Borders 2017

Warum heißt die diesjährige Tagung "Ecology Across Borders"? Da dieses Jahr vier Organisationen zusammenarbeiten und ihre jeweiligen Jahrestagungen zusammenlegen, betont der Name der Tagung die Kooperation von BES, NecoV, EEF und GfÖ. Gerade in Zeiten des Brexits ist es wichtiger als je zuvor, dass Wissenschaftler ungeachtet politischer Grenzen kooperieren.

Eingeladene Redner

Wir sind stolz, dass wir dieses Jahr Carlos Herrera, Iain Couzin, Sue Hartley und Louise Vet als Redner gewinnen konnten. Kurze Biografien dieser herausragenden Forscher finden Sie hier.

Exkursionen

Wie auch bei GfÖ-Tagungen üblich werden am Freitag nach der Tagung, 15. Dezember 2017, wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Exkursionen angeboten. Das Tagungsteam hilft gerne auch bei der Organsiation von Stadtrundgängen oder Museumsführungen, bzw. verweist auf lokale Veranstalter.

Fristen

Die Anmeldung ist ab Mitte Juni möglich. Weitere Informationen zu wichtigen Fristen finden Sie demnächst hier, und natürlich auf der Tagungswebsite.

Kinderbetreuung

Partner und Kinder sind auf der Tagung herzlich willkommen! Wechseln sich zwei Elternteile mit der Kinderbetreuung ab, können sie ja jeweils nur die Hälfte des wissenschaftlichen Programms wahrnehmen. Daher wird für den zweiten Elternteil eine vergünstigte Teilnahme angeboten. Sollte ein Partner nur am Begleitprogramm teilnehmen wollen (Mittagessen, Kaffeepausen, Welcome Mixer), wird ebenfalls nur ein entsprechend günstigter Beitrag fällig.

Keywords

Aktualisierte Hinweise zur Bedeutung und Verwendung von Keywords:

Wenn Sie ein Abstract einreichen, so werden Sie zuerst gebeten, Ihren Beitrag einem allgemeinen ökologischen Thema aus einer Liste von TOPICS zuzuordnen. In einem zweiten Schritt wählen sie aus einer größtenteils vorgegebenen Liste von SUBTOPICS (= Keywords) die am besten passenden Begriffe aus. Diese Begriffe werden dann dazu verwendet, thematisch ähnliche Vorträge zu Sessions zusammenzustellen. Da Abstracts immer von Einzelpersonen, nicht Gruppen, eingereicht werden, gibt keinerlei Garantien dass acht bestimmte Vorträge in derselben Session landen. Werden allerdings dieselben TOPICS und SUBTOPICS gewählt, so steigt natürlich die Wahrscheinlichkeit dafür. Es gibt die Möglichkeit andere Keywords als die vorgegebenen SUBTOPICS anzugeben. Dies könnte eine Möglichkeit sein mit ganz spezielle Keywords das "System zu knacken" (z.B. Kadaververjüngung), um sichtbar zu machen dass eine Gruppe gerne eine eigene Session hätte - allerdings ohne Garantie dass es dann auch klappt! Die BES stellt Sessions nicht nur nach der Qualität der Beiträge zusammen, sondern strebt außerdem eine möglichst hohe Diversität bezüglich Erfahrung, Geschlecht, und, dieses Jahr ganz besonders, Internationalität an. Die Wahrscheinlichkeit einen Vortrag zu bekommen, steigt besonders mit starken Titeln und starken Abstracts! Normalerweise können Beiträge, die nicht als Vortrag angenommen werden, als Poster präsentiert werden. Erst nachdem die Sessions zusammengestellt wurden, werden alle Vortragenden gefragt, ob sie eine Session moderieren möchten. Für die 'Session Chairs' ist es allerdings nur begrenzt möglich, sich eine Session auszusuchen. Sie haben auch keinerlei Entschiedungsgewalt, sondern fungieren allein als Moderatoren.

Eine Möglichkeit, doch noch eine geplante Session auf der diejährigen Tagung zu realisieren, ist die Verwendung von gemeinsamen Keywords! Um einen eigenen Schwerpunkt zu setzen, können z.B. AKs oder Kooperationspartner einen möglichst einheitlichen Satz von Keywords zirkulieren und beim Einreichen der jeweiligen Abstracts verwenden. Auf diese Weise werden Ihre Beiträge automatisch gruppiert und mit hoher Wahrscheinlichkeit als kohärente Session verwirklicht. Bitte sprechen Sie sich mit Ihren Kooperationspartnern ab!

Ein Beispiel: Arbeiten aus dem HOT-Projekt sollen zusammen in einer gemeinsam#en Session vorgestellt werden. Um das zu erreichen werden durch die PIs also die beiden Keywords HOT-Project und Kadaververjüngung unter den Projektmitgliedern zirkuliert. Zusätzlich verwenden die Tagungsteilnehmer auch "normale" Keywords für die Kategorisierung ihrer Abstracts, also z.B. NGS und ecosystem functions. Das Organisationsteam der BES findet also eine Gruppe von Abstracts mit den Keywords HOT-Project und Kadaververjüngung, von denen acht Abstracts als Vorträge ausgewählt und der Rest als Poster zu sehen sein werden. Bitte geben Sie unbedingt auch allgemeinere Keywords an (NGS, ecosystem funtions) um eine Zuordnung und Reihung zu erleichtern!

Kontakt

Für Fragen zum Programm und zur Organisation vor Ort wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter der BES. Für Fragen zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten von üblichen GfÖ-Tagungen und der diesjährigen Tagung, wenden Sie sich bitte an Juliane Röder (presse(at)gfoe.org).

Kurse / Workshops

Am Montag, 10. Dezember 2017, wird ein Workshopprogramm speziell für Nachwuchswissenschaftler angeboten. Dienstag bis Donnerstag finden mittags kürzere Workshops statt (ca. 1.5 h). Sie können sich erst Ihr Essen holen und es dann zum Workshop mitbringen. Neben methodischen Fortbildungen werden eine Reihe von Themen zur Karriereplanung angeboten.

Mittagessen

In den Teilnahmebeiträge enthalten sind drei Mittagessen vor Ort. Dies ist einer der Hauptgründe, warum dieses Jahr die Beiträge deutlich höher ausfallen mussten als bei anderen GfÖ-Tagungen üblich. Allerdings haben Sie so mehr Zeit um sich mit bisherigen und potentiellen Kooperationspartnern auszutauschen, und um an Workshops während der Mittagszeit teilzunehmen (Essen kann mitgenommen werden). Und vielleicht steht ja genau die Person, die Sie schon die ganze Zeit treffen wollten direkt vor Ihnen in der Essensschlange?

Poster

Zu den Postersessions wird Wein gereicht. Müssen wir mehr sagen? Dienstag und Mittwoch jeweils am frühen Abend können Sie mit einem Glas in Hand durch die Reihen der Poster schlendern. Eine durchaus auch für zukünftige GfÖ-Tagungen attraktive Kombination. Selbstverständlich werden auch nicht-alkoholische Getränke angeboten.

Zusätzlich zu Ihren wissenschaftlichen Postern möchten wir Ihnen die "Up-Goer Five"-Initiative ans Herz legen. Die Herausforderung dabei ist, Ihre Arbeit mit nur 250 der tausend am häufigsten verwendeten englischen Wörtern zu beschreiben. Das Ziel ist das eigene Thema auch für wissenschaftliche Laien bzw. fachfremdes Publikum verständlich zu erklären. Wissenschaftskommunikation kann man nicht früh genug üben! Einen Texteditor mit Korrektur- und Thesaurusfunktion gibt es hier, ein Beispiel von xkcd hier.

Programm

Das Tagungsprogramm orientiert sich an der für BES-Tagungen üblichen Struktur. Die BES ist unter den Veranstaltern die mitgliederstärkste Gesellschaft, und sie hat einige Erfahrung mit der Organisation von Konferenzen mit mehr als tausend Teilnehmern. Ein nützliches Werkzeug ist die Konferenz-App, die den Teilnehmern die Planung erleichtert welche Vorträge und weitere Veranstaltungen besucht werden können. Bei stolzen 12 parallelen Sessions ist diese Planung nicht zu unterschätzen.

Sessions

Bei GfÖ-Tagungen sind die von Ihnen eingereichten und organisierten Sessions das Herzstück der Tagung. Bei GfÖ-Tagungen bereiten Session Chairs die jeweilige Session vor, laden Vortragende ein, überprüfen die eingereichten Abstracts auf Qualität und thematische Ausrichtung, ändern ggf. die Art des Beitrags (Vortrag <> Poster), bringen die Beiträge in eine stimmige Reihenfolge, und moderieren schließlich auf der Tagung ihre Session.

Bei BES-Tagungen ist das grundlegend anders, und da unsere diesjährige Jahrestagung zusammen mit der deutlich mitgliederstärkeren BES abgehalten wird, und die BES zudem ein Organisationsbüro mit ca. 20 angestellten Mitarbeitern unterhalten kann, orientiert sich die Struktur der gemeinsamen Tagung an der der BES. 'Sessions' sind bei der BES grundsätzlich 2h lang und werden von den Organisatoren zusammengestellt. Eingereichte Abstracts werden entsprechend der beim Einreichen angegebenen Keywords vorsortiert, dann übergeordneten Themenbereichen zugeordnet, und schließlich zu Blöcken à 8 Vorträgen zusammengefasst. Bei der Auswahl der Vorträge werden neben der Qualität und dem Thema diverse nachgeordnete Kriterien berücksichtigt: junge und erfahrene Wissenschaftler sollen gleichmaßen zum Zug kommen, das Geschlechterverhältnis einer Session soll das Geschlechterverhältnis der Einreichenden wiederspiegeln, etc.. Die Reihenfolge wird ebenfalls zentral von den Organisatoren festgelegt, genauso wie ggf. Wechsel der Beitragsart. Schließlich werden Tagungsteilnehmer gefragt, ob sie nicht eine Session betreuen wollen, allerdings normalerweise keine Session, in der sie selbst einen Vortrag haben. Ein großer Vorteil dieser Art der Organisation ist u.a., dass es so gut wie keine Löcher im Programm gibt. Durch laufende Nachnominierungen können Teilnehmer nachrücken, die ursprünglich keine Gelegenheit für einen Vortrag gehabt hätten.

Insgesamt wird es in Gent 12 parallele Sessions geben, insgesamt also 72 Blöcke à 2h. Zusätzlich zu den ca. 89-104 Vorträgen innerhalb der 13 Thematic Sessions stehen also 472 time slots für Vorträge à 15 min zur Verfügung. Bei ca.. 1200 erwarteten Teilnehmern können also mehr als ein Drittel der Teilnehmer einen eigenen Vortrag halten, vor, rein rechnerisch, jeweils 99 Zuhörern. Niemand hat gesagt, dass eine Tagung erholsam sein sollte...

Soziale Medien

Generell freuen wir uns, wenn Sie von und über die Tagung #EAB2017 twittern und posten! Sollten Sie nicht wünschen, dass Aufnahmen oder Auszüge Ihres Posters oder Ihres Vortrags auf sozialen Medien wie Twitter, Facebook, Instagram, Jodel, ... veröffentlicht und geteilt werden, können Sie dies mit einem entsprechenden Icon deutlich machen.

Bitte beachten Sie dass Fragen an die Plenary Speakers via Twitter mit dem Hashtag #EAB2017 oder #eab2017 eingereicht werden sollten! Für den Fall dass Sie kein Twitterkonto haben, können Sie Ihren Sitznachbarn im Auditorium darum bitten Ihre Frage für Sie einzureichen, oder aber Sie können um eines der beiden vorhandenen Mikrophone bitten. Allerdings ist die Zeit für Fragen begrenzt und der Saal groß, also sollten Sie die Twitteroption zumindest erwägen.

Thematic Sessions

'Thematic Sessions' sind noch am ehesten mit GfÖ-Sessions zu vergleichen. Sie werden von Mitgliedern vorgeschlagen, und dann auch von den Vorschlagenden durchgeführt. Allerdings sind auch Thematic Sessions auf insgesamt 2 h, also 8 x 15 min oder 1 x 30 min + 6 x 15 min, beschränkt. Aber: Es gibt auf BES-Tagungen nur sehr wenige 'Thematic Sessions', dieses Jahr max. 13! Das ist ein deutlicher Unterschied zu den bei GfÖ-Tagungen üblichen 25-35 derart organisierten Sessions! Da NecoV und EEF-Mitglieder ebenfalls mit von Session Chairs organisierten Sessions arbeiten, waren die Einsendungen aus diesen drei Organisationen zahlreich. Das bedeutet also: Wenn eine von Ihnen vorgeschlagene Session nicht angenommen wurde, so hat das nichts mit der Qualität zu tun, sondern schlicht mit der großen Anzahl eingegangener Vorschläge!

Das Ausmaß der unterschiedlichen Bedeutungen von 'Sessions' für GfÖ und BES war uns lange nicht bewusst, sonst hätten wir Sie bereits im Vorfeld darüber aufgeklärt. Bitte entschuldigen Sie die Umstände!

Es gibt noch eine Möglichkeit eine Session mit einer Reihe vorher ausgewählter Vorträge zu gestalten. Dafür ist die Verwendung identischer Keywords entscheidend. Mehr dazu erfahren Sie unter Keywords.

Teilnahmebeiträge

Mitglieder der veranstaltenden Organisationen können selbstverständlich zum vergünstigten Tarif teilnehmen. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an dass Sie GfÖ-Mitglied sind, die Anmeldelisten werden dann mit den Mitgliedsverzeichnissen abgeglichen.

Unterkunft

Bitte buchen Sie Ihre Unterkunft so früh wie möglich! Da die Jahrestagung dieses Jahr Mitte Dezember stattfindet, werden die Hotels vor Ort voraussichtlich auch von 'normalen' Touristen stark nachgefragt. Es gibt wieder begrenzte Zimmerkontingente für Tagungsgäste, die direkt bei der Registrierung gebucht werden können.

Veranstaltungsort

Wir treffen uns dieses Jahr im belgischen Gent, einer von Wasserkanälen durchzogenen Stadt, in der sich Jugendstilhäuser mit moderner Architektur mischen. Gent ist sowohl aus Großbritannien als auch aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und natürlich der Niederlande gut mit dem Zug erreichbar (was für den ökologischen Fußabdruck einer derart großen Tagung durchaus relevant ist). Von Bern, Berlin und München aus ist Gent mit der Bahn in 7.5 h erreichbar, und selbst aus Wien in nur 11.5 h. Mit den üblichen langen Puffer- und Wartezeiten ist Fliegen meist auch nicht schneller :-) Weitere Informationen zum schönen Gent sind auf der Tagungsseite verfügbar.

Vorträge

Das Zeitfenster für Vorträge sind wie üblich 15 min, mit max. 13 min für den Vortrag an sich, und mindestens 2 min für Fragen und die Übergabe an den nächsten Teilnehmer. Details zu Formatvorgaben und zur Abgabe der Präsentationen finden Sie auf der Tagungswebsite.