Makroökologie

Arbeitskreis Makroökologie

Der Arbeitskreis Makroökologie wurde auf der Mitgliederversammlung der GfÖ in Marburg 2007 eingerichtet, Der Begriff „Makroökologie“ (macroecology) wurde 1989 von Brown und Maurer eingeführt. Inhaltlich hat Makroökologie bereits eine längere Tradition, die sich mindestens bis Humboldt zurückverfolgen lässt. Das „Forschungsprogramm“ der Makroökologie ist, die Muster und Mechanismen, die auf großen räumlichen und zeitlichen Maßstäben über viele ökologische Einheiten (Arten, Merkmale, Artengemeinschaften) auftreten, zu verstehen.

 

Innerhalb Deutschlands hat die Makroökologie 2004 durch die Einrichtung eines Virtuellen Instituts der Helmholtz-Gemeinschaft und durch eine 08/2006 ausgetragene internationale Tagung zum Thema „Macroecological tools for global change research“ in Potsdam großen Auftrieb erhalten. Es bestand daher der Wunsch, ein Diskussionsforum zu schaffen, das die Arbeit im Bereich der Makroökologie im mitteleuropäischen Raum fördert.

 

Das Ziel des Arbeitskreises ist, die Arbeit und Zusammenarbeit der verschiedenen Gruppen in der Makroökologie zu unterstützen. Dabei möchten wir eine kritische Masse an Interessierten zusammenbringen, intensiven konzeptionellen und methodischen Austausch pflegen und die Sichtbarkeit des Forschungsgebietes im mitteleuropäischen Raum stärken. Dazu dient:

 

- die regelmäßige Ausrichtung eines Symposiums mit makroökologischen Themen während der Jahrestagungen der GfÖ

- eine zusätzlich einmal im Jahr stattfindende eigenständige Tagung

- Workshops zu makroökologischen Methoden

- ein Verteiler für alle, die sich für das Thema interessieren

 

 

Die Sprecherin des Informationskreises Katrin Böhning-Gaese ist unter boehning@uni-mainz.de zu erreichen.


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