Gesellschaft für Ökologie - Willkommen

GfÖ-Jahrestagung 2014 in Hildesheim

Wir laden herzlich ein zur 44. Jahrestagung der GfÖ vom 8. bis 12. September 2014 an der Universität Hildesheim. Das Motto der Jahrestagung lautet: "Integrating ecological knowledge into nature conservation and ecosystem management".

Es können bis zum 15. Februar 2014 Vorschläge für Sessions eingereicht werden. Die Homepage zur Tagung befindet sich hier: www.gfoe-2014.de

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IPBES-AG im GfÖ Ausschuss Internationales

Auf Initiative des GfÖ-Vorstands hat sich im Internationalen Ausschuss eine Arbeitsgruppe zur Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES) gebildet.  

 

IPBES wurde ins Leben gerufen, um dem zunehmenden weltweiten Verlust von Biodiversität sowie der Degradierung von Ökosystemleistungen durch die Bereitstellung einer guten, wissenschaftlich fundierten Informationsbasis entgegenzuwirken. Als unabhängiges Gremium soll IPBES als Schnittstelle zwischen der wissenschaftlichen Gemeinschaft und Entscheidungsträgern in der Politik dienen. Das Sekretariat von IPBES wird in Bonn eingerichtet.

 

Das Ziel der GfÖ IPBES-AG ist es, die aktive Begleitung des IPBES-Prozesses durch die GfÖ und ihre Mitglieder zu fördern, insbesondere durch

1.      Bereitstellung von Informationen zu Beteiligungsmöglichkeiten und Kommunikation der wichtigsten IPBES Prozesse

2.      Strategische Beteiligung der GfÖ im IPBES Prozess

•   Teilnahme an internationalen IPBES Meetings (GfÖ hat akkreditierten Observer Status)

      Beteiligung an nationalen IPBES Prozessen und Zusammenarbeit mit Ministerien

      Koordination von Beiträgen, die aus der GfÖ kommen können

3.      Unterstützung des IPBES Prozesses durch Vermittlung aktiver Beteiligung von GfÖ Wissenschaftlern

 

Dazu dient:

   •      Kommunikation durch GfÖ Webseite, GfÖ Mitteilungen und die

        Mitgliederversammlung

   •      Ausrichtung eines Symposiums oder Workshops zu IPBES Themen auf

        der GfÖ Jahrestagung

   •      2 AG Organisations-Treffen / Jahr

   •      Zusammenarbeit mit GfÖ Arbeitskreisen

   •      Ein Verteiler für alle, die sich für das Thema interessieren

 

Die IPBES-AG hat vor allem eine strategische Ausrichtung, um den Prozess der Beteiligung zu organisieren. Zur vertieften wissenschaftlichen Diskussion von IPBES-Themen für alle Interessierten wird eine mögliche Gründung eines IPBES-bezogenen Arbeitskreises im September 2014 auf der Jahrestagung erwogen.

 

Aktuell

       IPBES Arbeitsprogramm 2014-2018 verabschiedet, siehe IPBES Webseite und Nefo Zusammenfassung

       IPBES Nominierungs-Aufruf bis zum 28. Februar 14:

        Offizieller Brief von Professor Zakri Abdul Hamid, IPBES Chair

        Die deutsche Nominierung wird derzeit vom Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland koordiniert 

       Social media links

      Google group Stakeholder Forum on IPBES

      LinkedIn group IPBES Engagement Forum / Facebook IPBES Seite

      LinkedIn group "IPBES research" für alle Akteure, die über IPBES oder andere Wissenschaft-Politik-Schnittstellen im Biodiversitätsbereich forschen.



 

Kontakt IPBES-AG:

Dr Aletta Bonn
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH / UFZ
Permoserstrasse 15

04318 Leipzig

email: aletta.bonn(at)ufz.de

 

Dr Stefan Hotes
Phillips-Universität Marburg

Institut für Ökologie
Karl-v.-Frisch-Str. 8
35043 Marburg
email:
stefan.hotes(at) biologie.uni-marburg.de

 

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GfÖ-Preisträgerinnen und Preisträger 2013

Auf der Jahrestagung 2013 in Potsdam wurden der Horst-Wiehe-Preis und die diesjährigen GfÖ-Förderpreise für eine herausragende Diplom-/Masterarbeit, eine Dissertation und ein besonders interessantes Projekt vergeben. Auch die Gewinner der MCED-Awards (Modelling Complex Ecological Dynamics) wurden durch den Koordinator dieser Preiskategorie, PD Dr. Fred Jopp, im Rahmen der feierlichen Awards-Session bekannt gegeben. Außerdem stimmten die TagungsteilnehmerInnen über das beste Poster und das beste Foto ab.

 

Die PreisträgerInnen 2013 sind:

Horst-Wiehe-Preis: Dr. Alexander Kubisch, Université Montpellier II, für seine Arbeit mit dem Titel „Synthesizing range biology and the ecoevolutionary dynamics of dispersal".

 

Dissertations-Förderpreis: Dr. Min Hahn, Universität Fribourg, für seine Schrift mit dem Titel „Bigger, stronger and faster - Invasion ecology of the polyploid plant species Centaurea stoebe“.

 

Diplom-/Master-Förderpreis: M.Sc. Bastian Hess , Universität Göttingen, für seine Arbeit mit dem Titel „Extreme shifts in rattan yield with increasing harvesting intensity revealed with a simulation model“.

 

Projekt-Förderpreis: Maga. rer. nat. Viktoria Igel , für ihr Projekt Zustandserhebung der Moore im Bezirk Kirchdorf an der Krems/OÖ - Vegetationskartierung und Managementpläne.

 

Poster-Preis: Tobias Lortzing, Freie Universität Berlin, für sein Poster mit dem Titel „Bittersweet sugars as indirect defence strategy“.

 

Foto-Preis: Patrick Weigelt , Universität Göttingen, für sein Foto „Camouflage vs. Aposematism".

 

 

Die PreisträgerInnen der MCED-Awards sind:

1. Preis : Dr. Thomas Lamy, Montreal University, Canada; "Modeling metapopulation dynamics of species with cryptic life stages"

2. Preis: Bénédicte Bachelot, Columbia University, NY, USA; "The role of natural enemies in the maintenance of tropical tree species diversity"

3. Preis: Dr. Will Wieder, National Center for Atmospheric Research, Boulder, CO, USA; "Global soil carbon projections"

 

 

 

Wir gratulieren allen PreisträgerInnen sehr herzlich!

 

 

Abb. Die Preisträger Tobias Lortzing und Onno Calf - Poster-Award, GfÖ-Präsident Volkmar Wolters, Bastian Hess, Alexander Kubisch und Min Hahn (von links nach rechts).

 

 

Aktivitäten der Arbeitskreise

Resolution der 40ten Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie 2010 in Gießen

Das 2013 Ziel – eine neue Chance für die Biodiversität in Europa

Biologische Vielfalt ist die Grundlage unseres Lebens. Die Zukunft dieser Vielfalt wurde während der 40ten Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie (GfÖ) von über 500 Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus 34 Nationen diskutiert. Diese sind äußerst besorgt darüber, dass das 2010 Ziel für die Biodiversität nicht erreicht wurde. Es ist nicht gelungen, die dramatische Zerstörung der Biodiversität
entscheidend aufzuhalten. Im Gegenteil: Ökosysteme, Arten und genetische Informationen gehen immer rascher verloren, in Europa überwiegend durch intensive und nicht nachhaltige Landnutzung. Jetzt muss entschlossen gehandelt werden. Dazu rufen die Teilnehmer der Tagung alle Politiker und Verantwortlichen auf. (mehr ...)

 


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